Vielfalt in der Gemeinschaft

Aktuelles

Deutsche Rheuma-Liga sucht Unterstützung durch ehrenamtliche Mitarbeiter*innen im Leitungsteam

Die Deutsche Rheuma-Liga, Arbeitsgemeinschaft Germering, sucht ehrenamtliche Mitarbeiter*innen, die Angebote und Aktivitäten für Rheumakranke in Germering und Umgebung organisieren.

Speziell für die Beratung der Rheumakranken werden Betroffene gesucht. Innerhalb eines mehrköpfigen Leitungsteams können sich Interessenten mit ihren Fähigkeiten, Kompetenzen und Talenten einbringen.

Es sind zeitlich begrenzte und kalkulierbare Aufgaben in einer gut organisierten Selbsthilfegruppe mit eigenem Büro. Wünschenswert sind soziale Kompetenz, Organisationsgeschick, Freude an schriftlichen Formulierungen, PC-Kenntnisse. Sie werden umfangreich in Ihre Tätigkeit eingearbeitet und können an entsprechenden Fortbildungen teilnehmen.

Sie lernen interessante Menschen kennen, erfahren viel Neues aus dem Bereich des Selbsthilfeengagements und gewinnen Einblicke und Erfahrungen, die Sie sicher auch in ihren anderen Lebensbezügen bereichern. Fortbildungen, Versicherungsschutz und Auslagenerstattung sind selbstverständlich.

Wurde Ihr Interesse geweckt?

Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit der Germeringer Insel, Planegger Str. 9, Tel. 089 / 840 53 58 auf. Ansprechpartnerin: Monique Braun für die Selbsthilfekontaktstelle und Freiwilligenagentur.

Deutsche Rheuma-Liga sucht Sprecher*in für Leitungsteam in Germering

Die Deutsche Rheuma-Liga, Arbeitsgemeinschaft Germering, sucht einen/eine ehrenamtliche/n Sprecher*in für das Leitungsteam. Zu den Aufgaben gehören die Leitung von Sitzungen und Versammlungen sowie die Vertretung der Arbeitsgemeinschaft nach außen. Der/die Sprecher*in pflegt Kontakte zu örtlichen Ansprechpartnern (Ärzte, Kommune) und steht in engem Austausch mit der Landesgeschäftsstelle des Landesverbands.

Möchten Sie sich für die Belange von Rheumakranken auf der örtlichen Ebene einzusetzen? Wenn Sie gerne mit Menschen umgehen, Verantwortung übernehmen wollen und einen Blick "für das große Ganze" haben, bringen Sie die wesentlichen Eigenschaften mit. Sie werden umfassend in Ihre ehrenamtliche Tätigkeit eingearbeitet.

Es sind zeitlich begrenzte und kalkulierbare Aufgaben in einer gut organisierten Selbsthilfegruppe mit eigenem Büro.

Sie lernen interessante Menschen kennen, erfahren viel Neues aus dem Bereich des Selbsthilfeengagements und gewinnen Einblicke und Erfahrungen, die Sie sicher auch in ihren anderen Lebensbezügen bereichern. Fortbildungen, Versicherungsschutz und Auslagenerstattung sind selbstverständlich.

Wurde Ihr Interesse geweckt?

Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit der Germeringer Insel, Planegger Str. 9, Tel. 089 / 840 53 58 auf. Ansprechpartnerin: Monique Braun für die Selbsthilfekontaktstelle und Freiwilligenagentur.

Die Sache mit dem Stress

Psychiaterin und Psychotherapeutin Dr. med. Elisabeth Schmölz

Im Rahmen des Bildungsprogramms der Germeringer Insel ehrenamtlich/freiwillig tätiger Bürger*innen hielt die Germeringer Psychiaterin und Psychotherapeutin Dr. med. Elisabeth Schmölz einen Vortrag zum Thema Stress. Schmölz begann mit einem Ausflug in die Geschichte und erzählte, dass der Begriff „Stress“ erst in den 50er-Jahren geprägt wurde. Damals wie heute unterscheide man zwischen der physischen und psychologischen Seite. Die psychologische Seite sei sehr abhängig von der eigenen Bewertung. In der Fachwelt rede man von drei Phasen, so die Psychiaterin. Die erste Stressphase sie die Alarmphase, die die Abwehrkräfte zunächst schwächt. Im Anschluss wird der Körper in der Leistungsphase auf Hochtouren gefahren, was zu einem hohen Energieverbrauch führt. Am Ende setze dann die Erschöpfung ein.

Stress sei aber auch notwendig und sinnvoll. So zeige Stress auch die eigenen Leistungsgrenzen auf und ist eine Überlebensstrategie. Wird Stress rechtzeitig erkannt, können Missstände abgeschafft und Probleme gelöst werden.

Der negative Stress sei immer sehr intensiv, sehr häufig und lang anhaltend, erklärte Schmölz. Er wirke sich auf die Gesundheit des Menschen aus. Man unterscheide drei Gruppen von Stressoren: Zum einen sehr intensive Erfahrungen wie z.B. Kriegserlebnisse, Katastrophen und Gewalt. Persönliche Ereignisse wie Erkrankung, Prüfungen oder Todesfälle sind sehr individuell und bilden die zweite Gruppe. Dann gäbe es noch die Stressoren, die oft gar nicht selbst wahrgenommen werden. Dazu gehören beispielsweise Beziehungsprobleme, andauernde Streitigkeiten oder eine beengte Wohnungssituation.

In ihrem Vortrag ging die Psychiaterin auch ausführlich auf die Stresskrankheiten ein. Typische allgemeine Krankheiten seien z.B. Asthma, Schmerzsyndrome (Verspannungsschmerzen, Migräne etc.), Herzkreislauferkrankungen, chronische Infekte sowie Schlafstörungen. Aus eigener Praxiserfahrung wisse sie, so Schmölz, dass traumatische Krankheiten wie eine posttraumatische Belastungsstörung, unter der besonders viele Flüchtlinge leiden, aber deutlich schwerer wiegen.

Die häufig vorkommende komplexe posttraumatische Belastungsstörung sei dagegen eine Folge eines diskunktionalen Elternhauses. Und dann gäbe es noch die „Jahrhunderterkrankung“ Burn-Out-Syndrom, so die Psychotherapeutin. Eine Krankheit, die auch eine Auswirkung von gesellschaftlichen Entwicklungen sei. Ausgelöst werde Burnout oft durch einen berufsbedingten Motivationsverlust, Überforderung und enttäuschten Erwartungen. Sie träfe in der Regel vor allem leistungsorientierte Menschen.

Am Ende des Vortrags betonte Schmölz, dass man sich gegen Stress auch schützen könne. Prophylaktische Maßnahmen wie die regelmäßige Anwendung erlernter Entspannungsverfahren, Ausdauersport und Bewegung sowie die Pflege sozialer Kontakte und allem, was einem Spaß macht, seien gute Kraftquellen, um sich gegen zu viel Stress zu wappnen.

„Wir pfeifen drauf“: Gemeinsam gegen das Geräusch im Ohr

Christine Salzgeber, Leiterin der Selbsthilfegruppe ECHO

Mit dem Begriff „Tinnitus“ bezeichnet die medizinische Fachsprache Geräusche, die man gemeinhin „Ohrgeräusche“, „Ohrensausen“ oder „Ohrenklingeln“ nennt. Das unangenehme Geräusch im Ohr kann unterschiedliche Ursachen haben und belastet stark das alltägliche Leben. Resignation, Stress und Angst sind die Folge.

Die Behandlung oder Heilung des Tinnitus und sonstiger Hörbeeinträchtigungen ist schwieriger als es sich der Patient wünscht oder es manche Werbung suggeriert. Dabei ist das Verständnis dieses Symptoms bereits ein erster Schritt in Richtung Gesundheit.

Die Selbsthilfegruppe ECHO möchte Betroffenen die Möglichkeit bieten, sich untereinander auszutauschen und Erfahrungen zu sammeln. Die Nähe untereinander hilft dabei, sich aus der Isolation zu befreien, kann Ängste lösen und Mut machen. Bei den monatlichen Treffen unter der Leitung von Christine Salzgeber (Foto) lernt die Gruppe, den Tinnitus anzunehmen und mit dem Symptom besser umzugehen. Dabei helfen auch gemeinsame Entspannungs- und Konzentrationsübungen.

Zudem möchte die Selbsthilfegruppe in Zusammenarbeit mit der Selbsthilfekontaktstelle der Germeringer Insel in Zukunft auch ergänzende Referate von Fachleuten zum Thema anbieten.

Das nächste Treffen der Gruppe findet am 25. April um 18.30 Uhr in der Germeringer Insel im „Zenja“, Planegger Str. 9, statt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung bei der Selbsthilfekontaktstelle der Germeringer Insel, Tel. 089/8405358 oder per E-Mail: info@germeringerinsel.de, gebeten.

 

Selbsthilfegruppe für Krebserkrankte braucht Unterstützung

Die Selbsthilfegruppe für Krebserkrankte mit Tumorerkrankungen jeglicher Art besteht unter der Trägerschaft der Bayrischen Krebsgesellschaft schon seit vielen Jahren. In der Selbsthilfegruppe haben sich Betroffene zusammengefunden, um sich mit spezifischen Informationen und Wissen den Lebensalltag zu erleichtern vor allem aber auch um sich gegenseitig menschliche Hilfestellungen und Zuwendung zu geben.

Die Ganzheitstherapie begreifen lernen, aktiv mitarbeiten, verlorengegangene Lebensqualität zurückgewinnen, dies ist am besten möglich in einer solchen Selbsthilfegruppe. Den Mitgliedern der Selbsthilfegruppe für Krebserkrankte ist es auch wichtig, Zeit zu haben für ein Gespräch, für Geselligkeit, für Musik, für einen schönen Text, für den Blick auf einen Baum, eine Blume!

Jetzt braucht die Gruppe selbst Unterstützung!

Sie sucht eine/n neue/n Leiter/in, die/der die 14-tägigen Gruppentreffen in der Germeringer Insel organisiert und mit Hilfe die anderen Gruppenmitglieder durchführt.

Wenn Sie selbst betroffen sind oder betroffen waren oder Angehörige/r eines/r Betroffenen sind und sich von der Aufgabe angesprochen fühlen, dann nehmen Sie bitte Kontakt auf mit der Freiwilligenagentur/Selbsthilfekontaktstelle der Germeringer Insel, Planegger Str. 9, Tel.: 089 / 840 53 58 auf.
Öffnungszeiten:  Do 9.00 – 11.00 und 14.00 – 17.00 Uhr und Fr 9.00 – 12.00 Uhr
Ansprechpartnerin: Monique Braun für die Selbsthilfekontaktstelle

 

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Kontakt

GERMERINGER INSEL

Planegger Strasse 9
82110 Germering
Tel.: (089) 8 40 53 58
Fax: (089) 8 40 49 20
E-Mail: info@germeringerinsel.de

Mo, Di, Do, Fr 9.00 - 12.00 Uhr
Mo 14.00 - 18.00 Uhr
Do 14.00 - 17.00 Uhr

Anfahrtsbeschreibung